Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen können, Gegen Handyabzocke und Dialertricks!
Zum Spifelen und Nachschlagen im Internet empfiehlt die Verbraucherzentrale folgenden Link: www.taschengeldgangster.de
Die Internetseite hält einen Taschengeldtrainer vor: Handy im Dauerbetrieb, neueste Mode aus dem Internet, großzügiger Umgang mit Geld – das gilt in weiten Kreisen junger Leute als schick. Doch gelten auch die Schulden als schick, die allzu oft dahinterstehen? Wer cool sein will, muss mithalten, koste es was es wolle. Das Taschengeld reicht vorne und hinten nicht. Viele junge Leute können nicht ermessen, welche Löcher Konsumwünsche in die Haushaltskasse reißen und wie lange Eltern für die 100 Euro teuren Schuhe arbeiten müssen. Mit dem „Taschengeldtraining“ der Verbraucherzentrale können Kinder lernen, Einnahmen und Ausgaben besser zu kontrollieren und auch mal ein paar Euro für spätere Wünsche zurück zu legen.
Es ist Anfang des Monats. Ihr bekommt euer Taschengeld. Im Laufe des Monats gibt es Ereignisse, bei denen ihr Geld verlieren und welche bei denen ihr Geld hinzuverdienen könnt.
Schafft ihr es, den Monat zu überstehen ohne Pleite zu gehen und noch Geld übrig zu behalten? Viel Spaß beim Taschengeldtraining unter http://www.taschengeldgangster.de/training/training.html
Unter www.taschengeldgangster.de gibt's außerdem Tipps gegen jede Menge Tricks! Ob Klingeltöne, Logos, Chat, Musik, Erotik, Spiele, Software – wenn Paula Mini Money, Deutschlands erste Taschengeld-Detektivin, Harry Handy und Dialer Doris ins Rennen schickt, ist Action mit Sound angesagt. Also, eist euch von Handy und Fernseher los und schaut erst mal hier rein. Es lohnt sich, wie zwei Beispiele für Abzocke zeigen:
Wir beobachten seit geraumer Zeit, wie sich Mehrwertdiensteanbieter mit ihren Angeboten verstärkt an Kinder und Jugendliche richten. Aufgrund der damit verbundenen Vielzahl der Verbraucherbeschwerden sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Das Vorgehen von SMS-Betrügern ist einfach: sie simsen ohne Erlaubnis oder Zustimmung ein x-beliebiges Handy an, Tausende am Tag... Auf seinem Display kann man eine Mitteilung lesen, meist mit der Bitte oder der direkten Aufforderung versehen, unbedingt zurückzurufen. Verlockend wird eventuell gar von Gewinnen geredet. Oder von frischem Verliebtsein. Von Kennerlernen und Flirten. Ein Tipp auf die Tasten genügt und der Rückruf erfolgt. Und der hat Konsequenzen! Denn oft sind es 0190er Nummern, oder getarnte Nummern im Ausland. So können leicht und in sekundenschnelle immense Einwahlkosten (1000 Euro sind keine Seltenheit) entstehen!
Eine weitere Kostenfalle: mit massiven Werbekampagnen werden Kids verleitet, sich gegen Entgelt Logos und Klingeltöne aus dem Internet auf das Handy zu laden. Damit kann man scheinbar unüberhörbar individuell sein und täglich frische Statussymbole in der Hand halten, um sie in trauter Cliquenrunde oder Klassengemeinschaft zeigen zu können. Die „Kleinstpreise“ hierfür allerdings summieren sich beträchtlich im Laufe der Zeit.
Finanziell gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft sowie durch das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

