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Dunkle Schokolade ist gut für Schwangere
Studie: Genuss von Bitterschokolade kann möglicherweise das Erkrankungsrisiko für Präeklampsie senken
Zu den größten Gefahren während einer Schwangerschaft gehört das Auftreten einer Präeklampsie. Diese schwerwiegende Erkrankung kann bis zum Organversagen und Koma der Schwangeren führen. Sechs bis acht Prozent aller schwangeren Frauen sind von Präeklampsie betroffen, die auffälligsten Anzeichen sind Bluthochdruck, Eiweiß im Blut und Wassereinlagerungen.
Jetzt hat eine amerikanische Studie festgestellt, dass hochwertige Bitterschokolade das Risiko für diese schwangerschaftsbedingte Erkrankung senken kann. Verantwortlich für diesen Effekt ist der in Bitterschokolade enthaltende Stoff Theobromin, der glatte Muskulatur entspannt und die Blutgefäße erweitert. Für die Studie der Universität Yale wurden rund 2200 Frauen untersucht. Studienleiterin Elisabeth Triche befragte die Frauen nach ihrem Schokoladenkonsum während des ersten und letzten Schwangerschaftsdrittels. Zusätzlich bestimmte sie die Theobrominkonzentration im Nabelschnurblut der Babys.
Dabei zeigte sich, dass diejenigen Frauen, die am häufigsten Bitterschokolade verzehrt hatten, am seltensten an Präeklampsie erkrankt waren und dass ihre Babys die höchsten Theobrominwerte aufwiesen. Bereits in der Vergangenheit hatten wissenschaftliche Studien die positiven Wirkungen von Bitterschokolade auf das Herz-Kreislauf-System nachgewiesen. Einig sind sich die Forscher auch in ihren Empfehlungen bezüglich der Schokoladenauswahl: Je dunkler, desto besser.
Quelle: Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten, Pressedienst Nr. 06, Juni 2008
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