Der Berater
Anmeldedatum: 25.06.2011
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Espressomaschinen im Test
Guter Espresso erinnert an Blumen, Schokolade, Vanille und Obst – sagen Experten. Er darf nicht zu bitter und nicht zu sehr nach Säure schmecken. Und der Kenner liebt die Krone auf dem Espresso: Die Crema – der feine Schaum aus gelösten Ölen und Aromastoffen – haselnussfarben, mit rötlichen Reflexen. Die Crema ist das Wichtigste an einem guten Espresso. Früher bekam man einen perfekten Espresso nur in der Espressobar. Gute Maschinen waren einfach zu teuer. Doch mittlerweile es gibt es erschwingliche Maschinen für den Hausgebrauch.
Im Test waren neun Espressomaschinen. Davon vier Vollautomaten mit Kaffeemühle zwei Siebträgergeräte und drei Nespressosysteme mit Kapseln. Alle Geräte haben Dampfdruckdüsen zum Milchaufschäumen. Preise: rund 230 bis 850 Euro.
Den besten Espresso im Test zauberten die drei Nespressosysteme mit Kaffeekapseln . Nachteil dieses neuen Systems, bei dem vorgefertigte Kaffeekapseln verwendet werden: viel Abfall durch Kaffeekapseln und wenig Romantik bei der Zubereitung. Außerdem sind die Kapseln bis zu fünf mal teurer pro Tasse, als bei herkömmlicher Zubereitung. Bei den Vollautomaten waren die Ergebnisse recht unterschiedlich. Bellamissimo war keines der Geräte. Irgendwo haperte es immer. Bei guter Crema, war der Milchschaum enttäuschend, die Reinigung schwierig oder die Handhabung eine Geheimwissenschaft.
Die neuesten Siebträgergeräte, das heißt manuell zu bedienende Geräte, überzeugten auch nicht so recht. Mal war der Kaffee schlecht zu dosieren oder die Handhabung fummelig. Hier gibt es aber einen Ausweg in Form eines Tipps der Verbraucherzentrale Bremen: Der Testsieger unter den Siebträgergeräten aus dem Vorjahr, die Saeco Aroma Nero, bietet für preiswerte 230 Euro gute Crema, einen großen Wassertank, ein robustes Metallgehäuse und puristisches, schwarzes Design. Das Gerät ist noch immer im Handel.
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