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Fischarten

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Alaska-Wildlachs


Lebensraum: Nordostpazifik.
Fischbestand: Bestände vor Alaska nicht überfischt.
Fangmethode: Handleinen.
Beifang: Wenig.
Sonstiges: Die Fischbestände vor der Küste Alaskas sind MSC-zertifiziert und in Deutschland im Supermarkt erhältlich.

Atlantischer Lachs (Öko-Lachs)


Handelsnahme: Öko-Lachs.
Lebensraum: Nordatlantik.
Fischbestand: Zuchtanlagen im Atlantik an der irischen Westküste.
Sonstiges: Einhaltung der Naturland-Richtlinien, am Siegel zu erkennen. Konventionell gezüchtete Lachse weisen oft die bekannten Probleme wie Antibiotika-Einsatz, zu enger Besatz, Krankheitsbefall usw. auf.

Hering


Lebensraum: Nordatlantik, Nordsee und Ostsee.
Fischbestand: Nordsee, westliche Ostsee nicht überfischt, zentrale und östliche Ostsee und Keltische See zu viel Fischerei.
Fangmethode: Schleppnetze im freien Wasser, Ringwaden, Stellnetze.
Beifang: Wenig.

Karpfen (Öko)


Lebensraum: Süßgewässer.
Fischbestand: Wächst in naturnahen Teichen mit reichhaltigem Pflanzenwuchs und Tierleben heran.
Sonstiges: 1995 entwickelte Naturland Richtlinien zur naturgemäßen Teichwirtschaft. Auf Einhaltung der Naturland-Richtlinien achten.

Hoki, Neuseeländischer Langschwanz-Seehecht


Handelsname: Auch Neuseeländischer Hoki.
Lebensraum: Südwestlicher Pazifik.
Fischbestand: Vor der Küste Neuseelands nicht überfischt.
Fangmethode: Schleppnetze im freien Wasser und Bodenschleppnetze.
Beifang: U.a. Robben und Seevögel.
Sonstiges: Die Bestände vor Neuseeland sind MSC-zertifiziert und in Deutschland im Supermarkt erhältlich. Der Beifang an Seevögeln und Robben wird reduziert.

Makrele


Lebensraum: Nordostatlantik, Nordsee, westliche Ostsee.
Fischbestand: Im Nordostatlantik nicht überfischt, Nordsee überfischt.
Fangmethode: Schleppnetze im freien Wasser, zum Teil Ringwaden.
Beifang: Wenig.

Regenbogenforelle (Öko)


Lebensraum: Süßgewässer.
Fischbestand: Zucht muss in Naturteichen stattfinden.
Sonstiges: Forellen benötigen tierische Nahrung. Auf Einhaltung der Naturland-Richtlinien achten.

Zander


Lebensraum: Süßgewässer in Mitteleuropa, auch in salzarmen Teilen der Ostsee.
Fischbestand: Nicht überfischt.
Fangmethode: Vornehmlich Stellnetze.
Beifang: Kaum Beifang.
Sonstiges: Wird auch als Zuchtfisch importiert. Fische aus deutschen Gewässern bevorzugen.

Alaska-Seelachs


Lebensraum: Nördlicher Pazifik.
Fischbestand: Nordost-Pazifik nicht überfischt, Nordwest-Pazifik überfischt.
Fangmethode: Schleppnetze.
Beifang: U.a. Wildlachse.
Sonstiges: Verbirgt sich unter der Panade des Fischstäbchens. Bestände im Nordost-Pazifik werden gerade MSC-zertifiziert.

Seelachs


Handelsname: Auch Köhler.
Lebensraum: Nordsee, Nordatlantik.
Fischbestand: Nordsee und westlich von Schottland nicht überfischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze, Ringwaden und Langleinen.
Beifang: Wenig.
Sonstiges: Bestände um Island und Färöer-Inseln sind zu stark befischt.

Goldbrasse


Handelsname: Auch Dorade.
Lebensraum: Ostatlantik, vornehmlich Mittelmeer.
Sonstiges: Für Deutschland ist der Zuchtfisch von Bedeutung. Er weist allerdings die bekannten Probleme wie Antibiotika-Einsatz, zu enger Besatz usw. auf.

Miesmuschel


Lebensraum: Fast alle Weltmeere, sehr häufig in Nord- und Ostsee sowie im Wattenmeer.
Bestand: Überwiegend Aquakultur auf Naturflächen, Besatz aus Wildbeständen.
Fangmethode: Muscheldredgen (kleine Netze, kratzen Muscheln vom Boden).
Beifang: Wenig Beifang an Jungfischen, aber viel an wirbellosen Tieren.
Sonstiges: Zu viel Fischerei innerhalb von Schutzgebieten. Natürliche Muschelbänke werden durch die Muschelfischerei zerstört.

Nordseegarnele / Krabbe


Lebensraum: Küstenregion der Nordsee.
Bestand: Anzeichen für zu viel Fischerei.
Fangmethode: Spezielle Baumkurren für Krabben.
Beifang: Viel Beifang an Jungfischen und wirbellosen Tieren.
Sonstiges: Wenig Informationen verfügbar. Zu viel Fischerei innerhalb von Schutzgebieten.

Sardine


Lebensraum: Alle Weltmeere, Nordostatlantik, nördliches Mittelmeer.
Fischbestand: Wahrscheinlich im Mittelmeer nicht überfischt,
Pazifik und Atlantik überfischt.
Fangmethode: Ringwaden, Schlepp- und Stellnetze.
Beifang: Wenig.

Tintenfisch / Kalmar / Oktopus


Lebensraum: In allen Weltmeeren, für Deutschland vornehmlich aus dem Pazifik,
Atlantik, Indischen Ozean.
Bestand: Wenig Informationen verfügbar, Bestände im Pazifik wahrscheinlich nicht überfischt.
Fangmethode: Reusen, Stellnetze, Schleppnetze.

Wolfsbarsch / Seebarsch


Lebensraum: Küstenregionen des Atlantiks und Mittelmeeres.
Fischbestand: Beständen im Mittelmeer droht Überfischung.
Fangmethode: Wildfänge mit Reusen und Stellnetzen.
Sonstiges: Wildfänge haben nur einen geringen Anteil. Vornehmlich aus Aquakultur, allerdings mit den bekannten Problemen wie Antibiotika-Einsatz, zu enger Besatz usw.

Atlantischer Lachs


Lebensraum: Nordatlantik, Nordsee, Ostsee.
Fischbestand: Der Wildbestand im Nordatlantik ist überfischt.
Fangmethode: Langleinen, Treibnetze in der Ostsee.
Beifang: U.a. Meeressäuger.
Sonstiges: Art kommt in vielen Gebieten nur noch sehr selten vor.

Dornhai / Haie / Rochen


Handelsname: Schillerlocke, Seeaal.
Lebensraum: Nordsee, Atlantik, Mittelmeer, Schwarzes Meer.
Fischbestand: Überfischt.
Fangmethoden: Langleinen und Grundschleppnetze.
Beifang: U.a. Fische und andere Bodenbewohner.
Sonstiges: Der Dornhai steht auf der Roten Liste für bedrohte Tierarten.


Flussaal


Handelsname: Europäischer Aal.
Lebensraum: Europäische Süßgewässer und Meere.
Fischbestand: Überfischt, Zusammenbruch der Bestände wird befürchtet.
Fangmethode: Reusen, Stellnetze, Angeln, Schleppnetze im Meer.
Beifang: Süßwasser wenig; im Meer viel Beifang z.B. Dorsch in der Ostsee. Glasaalfischerei für Besatzzwecke und Konsum schädigt die Bestände.

Rotbarsch


Lebensraum: Nordatlantik.
Fischbestand: Fast alle Bestände an der Küste überfischt; Bestände im offenen Meer werden zu stark befischt.
Fangmethode: Schleppnetze im freien Wasser.
Beifang: Wenig. Sonstiges: Werden erst mit ca. elf Jahren geschlechtsreif und sind somit sehr anfällig
für eine Überfischung. Sind noch wenig erforscht.

Schellfisch


Lebensraum: Nordatlantische Küstengebiete, Nordsee.
Fischbestand: Nordseebestand zur Zeit gut, wird aber zu stark befischt. Bestände um Island und Färöer-Inseln sind überfischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze, Langleinen und Stellnetze.
Beifang: Andere am Boden lebende Fische wie z.B. Kabeljau.

Kabeljau / Dorsch


Lebensraum: Nordostatlantik, Nord- und Ostsee.
Fischbestand: In Nordsee, östl. Ostsee, Ärmelkanal überfischt, in westl. Ostsee zu stark befischt.
Fangmethode: Bodenschleppnetze, Stellnetze, Ringwaden.
Beifang: Viele Meeressäuger, andere am Boden lebende Fische.

Flussaal


Handelsname: Europäischer Aal.
Lebensraum: Europäische Süßgewässer und Meere.
Fischbestand: Überfischt, Zusammenbruch der Bestände wird befürchtet.
Fangmethode: Reusen, Stellnetze, Angeln, Schleppnetze im Meer.
Beifang: Süßwasser wenig; im Meer viel Beifang z.B. Dorsch in der Ostsee. Glasaalfischerei für Besatzzwecke und Konsum schädigt die Bestände.

Rotbarsch


Lebensraum: Nordatlantik.
Fischbestand: Fast alle Bestände an der Küste überfischt; Bestände im offenen Meer
werden zu stark befischt.
Fangmethode: Schleppnetze im freien Wasser.
Beifang: Wenig.
Sonstiges: Werden erst mit ca. elf Jahren geschlechtsreif und sind somit sehr anfällig für eine Überfischung. Sind noch wenig erforscht.

Schellfisch


Lebensraum: Nordatlantische Küstengebiete, Nordsee.
Fischbestand: Nordseebestand zur Zeit gut, wird aber zu stark befischt. Bestände um
Island und Färöer-Inseln sind überfischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze, Langleinen und Stellnetze.
Beifang: Andere am Boden lebende Fische wie z.B. Kabeljau.

Scholle


Handelsname: Auch Goldbutt.
Lebensraum: Nordostatlantik, Mittelmeer, Schwarzes Meer, Nordsee.
Fischbestand: Fast alle Bestände überfischt.
Fangmethode: Baumkurren.
Beifang: Kabeljau und andere Bodentiere.
Sonstiges: Auf jedes Kilogramm marktfähige Scholle kommen 2-3 kg Beifang. Scholle ist Beifang in der Seezungenfischerei und daher überfischt.

Seehecht


Lebensraum: Atlantik, Mittelmeer, Süd-Pazifik.
Fischbestand: Viele Bestände im Nordostatlantik überfischt. Bestände vor Argentinien,
Patagonien und Peru werden zu stark befischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze, Langleinen.
Beifang: Seevögel, Haie.

Tropische Shrimps / Tiefseegarnele


Lebensraum: Tropische / arktische Gewässer.
Bestand: Die Bestandslage ist sehr unterschiedlich, zum Teil fehlen geeignete Daten.
Arktische Bestände von Tiefseegarnelen sind nicht überfischt.
Fangmethode: Engmaschige Netze für den Wildfang.
Sonstiges: Für Aquakulturen werden u.a. Mangrovenwälder gerodet; Wildbestände werden für den Besatz geplündert. Naturland entwickelte Richtlinien für Shrimpszuchten. Seit 2003 gibt es Produkte auf dem deutschen Markt.

Tunfisch / Bonito


Lebensraum: Kommen in allen wärmeren Gebieten der Weltmeere vor.
Bestand: Gelbflossentun im Pazifik nicht überfischt,
Großaugen- und Blauflossentun überfischt.
Fangmethode: Langleinen und Ringwaden.
Beifang: Haie, Meeresschildkröten, Delfine.
Sonstiges: Fischereien zum Teil nicht gut überwacht, illegale Fischerei.

Viktoriabarsch


Lebensraum: Afrikanische Süßgewässer, hauptsächlich Viktoriasee.
Fischbestand: Bestände im Viktoriasee überfischt.
Fangmethode: Bodenschleppnetze, Stellnetze.
Beifang: Andere am Boden lebende Tiere.
Sonstiges: Die künstliche Ansiedlung brachte das Ökosystem durcheinander, viele heimische Fische starben aus und die traditionelle Fischerei verlor ihre Grundlage.

Heilbutt


Lebensraum: Nordatlantik und Nordpazifik.
Fischbestand: Weißer Heilbutt im Pazifik nicht überfischt. Die Bestände im Nordatlantik sind überfischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze, Langleinen.
Beifang: Andere Tiefseefische wie z.B. Rotbarsch.
Sonstiges: Werden wie alle Tiefseefische spät geschlechtsreif – somit anfällig für Überfischung.

Wittling


Handelsname: Auch Merlan.
Lebensraum: Nordostatlantik, Nordsee.
Fischbestand: Fast alle Bestände sind überfischt.
Fangmethode: Grundschleppnetze.
Beifang: Z.B. Kabeljau.

Viele weitere Fischarten findet man in der Fischdatenbank
Mehr Infos im Einkaufsführer Fisch


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