Ökologisch erzeugte Lebensmittel boomen. So sehr, dass sie ihren Weg sogar bis in die Discounter gefunden haben. Kein Wunder, sind doch viele Menschen durch Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, durch gigantische Gammelfleischskandale oder durch Medikamentenrückstände in Eiern und Geflügel in den vergangenen Jahren verschreckt worden.
Wer ökologisch erzeugte Lebensmittel bevorzugt, bekommt sehr gesunde und gut schmeckende Produkte. Die Haltung der Tiere ist artgerecht, und beim Transport zum Schlachthof wird schonend mit ihnen umgegangen. Beim Anbau verwenden die Betriebe keine gefährlichen Pestizide oder chemisch-synthetische Düngemittel. Das ist besonders erholsam für die Insektenwelt und die Qualität unserer Gewässer. Bei der Auswahl von Sorten wird mehr Wert auf Geschmack und Robustheit gelegt und nicht auf schnelles Wachstum.
Am allerbesten sind ökologisch erzeugte Lebensmittel dann, wenn sie aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Der Beitrag zum Klimaschutz und zu Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft kommt hier als „I-Tüpfelchen“ noch dazu. Schauen Sie sich beim Einkaufen einmal um und fragen Sie nach – es gibt immer mehr Ökolebensmittel.
Auch die Zahl der Ökoverbände und der Ökohandelsmarken hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das grüne sechseckige Biosiegel des Bundesverbraucherministeriums ist die Dachmarke für alle und die einfachste Orientierung, um Ökolebensmittel auf den ersten Blick zu erkennen. Wer genaueres zu einzelnen Siegeln erfahren möchte, dem sei ein Blick auf http://www.label-online.de empfohlen. Hier lässt sich viel Wissenswertes über die jeweiligen Biosiegel nachlesen.


