Geld verdienen mit eigenem Strom!
Im Test: 15 Solarmodule. Gesamtpreis für ca. 3 kW Leistung: 12 760 bis 16 840 Euro. Sechs passende Wechselrichter. Preis: 1 750 bis 2 120 Euro.
Mit Strom aus Kohle und Gas ist es mangels unendlicher Ressourcen irgendwann vorbei. Da liegt es nahe, ihn selbst zu produzieren. Etwa mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach. Sie erntet das Sonnenlicht und macht daraus Strom. Rund 1000 Kilowattstunden strahlt die Sonne im Jahr auf jeden Quadratmeter Deutschland ab. Das entspricht der Energiemenge aus 100 Litern Heizöl oder 100 Kubikmetern Erdgas.
Wer Solarstrom produziert, kann ihn gewinnbringend verkaufen. Die Stromversorger zahlen 0,518 Euro pro Kilowattstunde Solarstrom. Das ist gesetzlich garantiert. Reich werden können Hausbesitzer damit allerdings nicht. Eine Solarstromanlage fürs Einfamilienhaus kostet je nach Größe zwischen 15 000 und 25 000 Euro. Ein bißchen Idealismus braucht es also schon. Für die Umwelt lohnt sich die Investition. test zeigt die besten Solarstromanlagen für Einfamilienhäuser.
Die vielen „guten“ test-Qualitätsurteile bieten die Chance zur Wahl zwischen verschiedenen Solarmodulen. Äußerst selten ist die Konstellation des Tests: Gleich vier Fabrikate sind gemeinsam Testsieger: das Shell Solar Powermax (4,30 Euro pro Watt Spitzenleistung), das Aleo Solar S16 (4,65 Euro), das Kyocera KC170GT-2 (4,70 Euro) und das Sunways SM 170 U (5,05 Euro). Allerdings können auch andere „gute“ Solarmodule erste Wahl sein, wenn sie für den Kunden zu relativ günstigen Preisen erhältlich sind. Um den Solarstrom in das Stromnetz einspeisen zu können, ist zusätzlich ein Wechselrichter erforderlich. Der Testsieger unter den sechs geprüften Modellen ist der SMA Sunny Boy 330 für 2 000,- Euro.

