Der Berater
Anmeldedatum: 25.06.2011
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Reisemedizin: Diese Impfungen sind wichtig
Cholera, Diphtherie, Gelbfieber, Hepatitis, Tetanus oder Typhus: In vielen Ländern gibt es Krankheitserreger, auf die wir in Deutschland nicht vorbereitet sind. Dabei sind die Deutschen Weltmeister im Fernreisen. Sie geben weltweit am meisten Geld dafür aus.
Besonders die Malaria wird unterschätzt. Fährt man in ein Gebiet mit hoher Malariagefahr, raten Mediziner dringend zur Prophylaxe. Die Medikamente müssen je nach Präparat eine Woche vor, während und bis zu vier Wochen nach der Reise genommen werden. Bereist man eine Region mit mittlerem oder geringem Malariarisiko, reicht es aus, ein Medikament für den Notfall mit sich zu führen. Den sofortigen Arztbesuch bei Malariaverdacht ersetzt das Notfallmittel jedoch nicht.
Etwa drei Viertel aller Reisenden, die mit Malaria nach Deutschland zurückkehren, haben vorher überhaupt keine Prophylaxe betrieben. Die Meisten hatten auf ihrer Reise nicht einmal Insektenschutz oder angemessene und imprägnierte Kleidung dabei. Grippeähnliche Symtome im Malariagebiet sind bis zum Beweis der Gegenteils malariaverdächtig. Bei Fieber und grippeähnlichen Symptomen muß die Strategie also sein: Arzt aufsuchen! Ist der Arzt nicht innerhalb von 24 Stunden erreichbar: Notfallmittel einnehmen!
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