In dieser Reinlichkeits- und für Allergiker auch Befindlichkeitsfrage kann der Test über Staubsauger im aktuellen Testheft (4/03) der Stiftung Warentest weiterhelfen. Getestet wurden neun Boden- und drei Handmodelle, die teilweise auch optional mit Elektrodüse erhältlich sind.
Das günstigste Handmodell im Test kostete 125 Euro, das teuerste Gerät mit Elektrodüse immerhin bis zu 417 Euro. Untersucht wurden die Staubaufnahme, die Handhabung, Umwelteigenschaften und die Haltbarkeit. Beim Staubschlucken erzielten die teureren Geräte mit Elektrodüse, die in Wahrheit eine separate Bürstenwalze ist, Spitzenwerte. Für Teppiche sind sie daher die erste Wahl, wobei man kostbare Beläge ob der mechanischen Bürstung besser nicht mit ihnen traktieren sollte.
Insgesamt zeigten sich in der Standarddiziplin Saugen aber deutliche Unterschiede. Gerade auf Teppichen und Textilien schwächelten die Standardsauger und erreichten bis auf zwei Kandidaten nur ein "Befriedigend". Bei den Umwelteigenschaften war neben der Geräuschentwicklung, Stromverbrauch, das Staubrückhaltevermögen Testkriterium. Letzteres umso mehr, weil Hausstauballergien zunehmen. Die Hersteller versuchen dem Problem durch Feinstfilter Herr zu werden. Die meisten Testsauger waren serienmäßig mit einem Schwebstoff oder den besonders effektiven S-Klasse-Filtern (Hepa-Filter) ausgestattet. Die S-Klasse Filter sollen auch mikroskopisch kleinste Partikel festhalten. Doch es zeigte sich, das dass nicht bei allen Geräten der Fall war; der beste Filter nützt nichts, wenn der Staub seinen Weg anderswo aus dem Gehäuse findet.
Siehe auch:
Bodenstaubsauger-Test
Test: Waschmaschinen