Fotografieren mit Kleinbild- oder Digitalkameras: „Schnee von Gestern“ gegen „filmlosen Fortschritt“
Immer mehr Fotofans bevorzugen Digitalkameras. Digitale Photographie ist aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn man die Photos am Computer nachbearbeitet. Digitale Kameras werden, wie Computer auch, immer erschwinglicher. Man muss keine teuren Pixelprotze kaufen, um ansehnliche digitale Photos zu machen. Alle untersuchten digitalen Bildaufnahmegeräte funktionieren vollautomatisch. Der Fotograf braucht sich nur um das Motiv zu kümmern. Aber nicht immer ist das Ergebnis optimal. Einige Kameras bieten deshalb die Möglichkeit zur manuellen Manipulation, was etwa für den Weißabgleich wichtig ist.
Die Entwicklung auf dem Markt ist rasant, digitale Kameras veralten schnell. Deshalb lohnt sich auf den Preis zu schauen. Zwischen der teuersten (895,-) mit „gut“ und der preiswertesten (400,-) mit „gut“ bewerteten Kamera liegt eine Preisdifferenz von fast 500 Euro.
Länger auf dem technischen Stand bleiben traditionelle Kameras, in die man noch einen Film einlegen muss. Aller digitaler Euphorie zum Trotz: auch preiswerte Sucherkameras machen prächtige Bilder. Alle achtzehn der unlängst gleichfalls getesteten Kleinbildkameras bekamen das Prädikat „gut“. Gerade wegen dieses harmonischen Testergebnisses lohnt es sich, auf den Preis zu sehen. Die billigte gute Kamera kostet akzeptable 96,-, die teuerste stolze 296,- Euro.
Siehe auch:
Test: Digitale Fotodienste

